Gerade komme ich von einem Spaziergang durch die Maxvorstadt zurück. Was mir besonders aufgefallen ist? Die Fenster! Bei diesem wechselhaften Märzwetter mit Regen, Sonne und wieder Regen sehen viele Fenster aus wie Kunstwerke der Verschmutzung. Schlieren hier, Kalkflecken da, und bei dem Münchner Föhn kommen noch Staubpartikel dazu.
Ich bekomme gerade wieder häufiger Anfragen zur professionellen Fensterreinigung. Verständlich! Denn mal ehrlich: Wer hat schon Lust, bei diesem Aprilwetter draußen rumzuhantieren? Aber saubere Fenster machen so viel aus. Sie lassen mehr Licht rein, verbessern die Aussicht und geben dem ganzen Haus ein gepflegtes Aussehen.
Nach 14 Jahren in der Reinigungsbranche kann ich sagen: Die Fensterreinigung ist eine Wissenschaft für sich. Was simpel aussieht, hat seine Tücken. Und die Münchner haben da ganz spezielle Herausforderungen – von der harten Kalkwasserqualität bis hin zu den Föhnwinden, die ständig Staub aufwirbeln.
Die Grundlagen der professionellen Fensterreinigung
Die Fensterreinigung ist mehr als nur “drüberwischen”. Hand aufs Herz – wie oft habe ich schon gesehen, dass Leute mit dem falschen Lappen oder zur falschen Tageszeit ihre Fenster putzen und sich dann über Schlieren ärgern!
Das A und O ist die richtige Technik. Ich persönlich schwöre auf die Abzieher-Methode: Erst einschäumen, dann gleichmäßig von oben nach unten abziehen. Klingt simpel? Ist es aber nicht! Die Neigung des Abziehers, der Druck und die Geschwindigkeit müssen stimmen.
Bei hartnäckigen Verschmutzungen – und davon haben wir in München durch die Luftverschmutzung und den Kalk einige – braucht es spezielle Reinigungsmittel. Normale Glasreiniger schaffen oft nur die oberflächliche Reinigung. Für Kalkablagerungen verwende ich seit Jahren einen milden Essigreiniger, der dem Münchner Wasser gewachsen ist.
💡 Profi-Tipp von Claudia Weber
Nie bei direkter Sonneneinstrahlung Fenster putzen! Das Reinigungsmittel trocknet zu schnell und hinterlässt garantiert Schlieren. Am besten früh morgens oder bei bewölktem Himmel arbeiten.
Saisonale Herausforderungen bei der Fensterreinigung in München
Jede Jahreszeit bringt ihre eigenen Probleme mit sich. Im Frühling haben wir die Pollen – besonders hier in München, wo die Birken in Bogenhausen und der Au so richtig loslegen. Gelber Staub überall!
Der Sommer? Hitze und Gewitter. Die Fenster verschmutzen durch Staub und Regen schneller, aber die Sonne macht das Putzen zur Tortur. Wer schon mal bei 30 Grad im Schatten versucht hat, streifenfrei zu putzen, weiß was ich meine.
| Jahreszeit | Hauptproblem | Lösung |
|---|---|---|
| Frühling | Pollen, Blütenstaub | Häufigere Reinigung, antistatische Mittel |
| Sommer | Schnelle Trocknung, Insekten | Morgens oder abends putzen |
| Herbst | Laub, Regenschlieren | Regelmäßige Kontrolle nach Stürmen |
| Winter | Streusalz, Kondenswasser | Spezialreiniger gegen Salz verwenden |
Der Winter ist besonders tückisch. Das Streusalz aus der Stadt setzt sich hartnäckig fest. Und die Luftfeuchtigkeit sorgt für ständiges Beschlagen der Innenseiten. Da hilft nur: dranbleiben und nicht zu lange warten zwischen den Reinigungsterminen.
Professionelle vs. DIY-Fensterreinigung: Was lohnt sich wirklich?
Die Frage aller Fragen! Soll ich selbst putzen oder einen Profi beauftragen? Ganz ehrlich – das kommt drauf an. Bei einem Einfamilienhaus mit 15 Fenstern ist es eine Sache. Bei einem Mehrfamilienhaus in Pasing mit 40 Fenstern eine ganz andere.
Selbst machen lohnt sich, wenn:
- Sie wenige, gut erreichbare Fenster haben
- Zeit und Lust auf die Arbeit da sind
- Die nötige Ausrüstung vorhanden ist
- Keine Sicherheitsrisiken bestehen
Aber mal im Ernst: Wer hat schon eine Teleskopstange, professionelle Abzieher und die richtigen Reinigungsmittel zu Hause? Von der Zeit ganz zu schweigen. Ich brauche für ein durchschnittliches Einfamilienhaus etwa 2-3 Stunden – und das mit Profi-Equipment.
Ein Team wie Reinigungmunchen schafft das in der Hälfte der Zeit und mit garantiert besserem Ergebnis. Die haben die Erfahrung, das Equipment und vor allem: die Versicherung für den Fall der Fälle.
Die richtige Ausrüstung für perfekte Fensterreinigung
Wer trotzdem selbst Hand anlegen will, braucht das richtige Werkzeug. Und nein, Küchenrolle und Glasreiniger aus dem Supermarkt reichen nicht!
Meine Grundausstattung nach 14 Jahren Erfahrung:
- Einwascher mit Mikrofaserbezug – für das Einschäumen
- Professioneller Abzieher – am besten 25cm und 35cm Breite
- Teleskopstange – für höhere Fenster, bis 3 Meter
- Mikrofasertücher – für Nacharbeiten, mindestens 5 Stück
- Eimer mit Messbecher – für die richtige Mischung
- Spezieller Glasreiniger – pH-neutral und rückstandsfrei
- Klingenreiniger – für hartnäckige Flecken wie Vogelkot
Das Ding ist: Gute Ausrüstung kostet. Ein vernünftiger Abzieher liegt bei 25-40 Euro, eine Teleskopstange bei 60-100 Euro. Da kommt schnell mehr zusammen als zwei, drei professionelle Reinigungen kosten würden.
✅ Checkliste: Fensterreinigung selbst gemacht
- ☐ Wetterbericht prüfen (bewölkt ideal)
- ☐ Alle Materialien bereitgelegt
- ☐ Fensterrahmen vorab abgestaubt
- ☐ Reinigungslösung angemischt
- ☐ Von innen nach außen arbeiten
- ☐ Immer von oben nach unten abziehen
- ☐ Abzieher nach jedem Zug säubern
- ☐ Fensterrahmen und Dichtungen nicht vergessen
Wie oft sollte man Fenster reinigen lassen?
Das ist so eine Sache, die mich immer wieder beschäftigt. Wie oft ist oft genug? In München mit unserer besonderen Mischung aus Stadtluft, Kalkwasser und wechselhaftem Wetter empfehle ich mindestens 3-4 Mal im Jahr.
Aber das ist nur der Richtwert. Wohnen Sie an einer stark befahrenen Straße wie der Leopoldstraße? Dann sollten es eher 6 Mal sein. Haben Sie einen schönen Garten in Bogenhausen mit viel Grün? Dann reichen vielleicht 3 Termine.
Was ich in meiner Praxis beobachte: Die meisten Münchner lassen 2 Mal im Jahr professionell reinigen – einmal im Frühjahr nach dem Pollenflug und einmal im Herbst vor der dunklen Jahreszeit. Das klappt bei mir ehrlich gesagt nie so gut, weil dann alle gleichzeitig wollen.
Besser ist ein fester Rhythmus alle 3-4 Monate. Dann sind die Fenster nie richtig schmutzig und die Reinigung geht schneller. Außerdem vermeidet man die Stoßzeiten und bekommt oft bessere Termine bei Dienstleistern wie Reinigungmunchen.
💰 Was kostet Fensterreinigung in München? (Preisübersicht 2026)
| Leistung | Preis ab |
|---|---|
| Fensterreinigung pro m² (außen) | 3,50 € |
| Fensterreinigung innen + außen pro m² | 5,80 € |
| Einfamilienhaus komplett (20-25 Fenster) | 180 € |
| Mehrfamilienhaus pro Einheit | 95 € |
| Rahmenreinigung (Aufpreis) | 1,20 €/m |
| Wintergarten-Reinigung | 8,50 €/m² |
* Richtwerte für München. Preise können je nach Verschmutzungsgrad und Zugänglichkeit variieren. Stand: 2026
Die Preise haben sich in den letzten Jahren etwas nach oben entwickelt – das liegt an gestiegenen Lohn- und Materialkosten. Aber ehrlich gesagt: Für das was man bekommt, finde ich es immer noch fair. Vor allem wenn man bedenkt, dass professionelle Fensterreinigung oft 2-3 Mal länger hält als der DIY-Versuch.
🎥 Video-Tipp zum Thema
❓ Häufige Fragen zur Fensterreinigung
▸ Warum entstehen trotz Reinigung immer Schlieren auf den Fenstern?
Schlieren entstehen meist durch falsches Timing (zu heiß, zu sonnig) oder schlechtes Equipment. Auch hartes Münchner Wasser kann Rückstände hinterlassen, wenn der Reiniger nicht darauf abgestimmt ist.
▸ Können Fenster auch bei Regen gereinigt werden?
Leichter Nieselregen ist sogar ideal für die Fensterreinigung! Das Wasser trocknet nicht so schnell und die Luftfeuchtigkeit verhindert Schlierenbildung. Nur bei starkem Regen sollte man pausieren.
▸ Wie oft sollten Fenster in München gereinigt werden?
Durch die städtische Luftverschmutzung und das kalkhaltige Wasser empfehle ich 3-4 Mal jährlich. An stark befahrenen Straßen oder bei vielen Bäumen in der Nähe auch öfter.
▸ Was ist der Unterschied zwischen normaler und professioneller Fensterrein
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